Sichere Renten: Der 3. Beitragszahler kann mehr.
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Der Weg zum Ziel

Der 3. Beitragszahler kann mehr.

Der Vergleich mit der Anlageperformance kanadischer und niederländischer Pensionskassen zeigt: Der 3. Beitragszahler könnte mehr als 40% des jährlichen Pensionskassenertrags erwirtschaften. Damit dies erreicht werden kann, müssen Pensionskassen die Möglichkeit haben, die ganze Klaviatur der Anlageoptionen zu bespielen.

«Das professionelle Management der Pensionskassenvermögen ist der zentrale Hebel zur Sanierung der 2. Säule.»

Dazu braucht es Verhaltensänderungen auf vielen Ebenen – nur dann kann das gesamte Anlageuniversum zugunsten der Versicherten genutzt werden. Konkret gibt es Handlungsbedarf in drei Bereichen:
 

1. Die Prudent Investor Rule schweizweit implementieren.

Mit der Einführung dieses weltweit etablierten Steuerungsinstruments reguliert der Gesetzgeber neu die verantwortliche Einrichtung und deren Organe anstatt das Gesamtportfolio und einzelne Anlagekategorien. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, um die Rendite aus den Anlagevermögen auf ein vergleichbares internationales Niveau zu steigern und die Altersleistungen langfristig und ohne Einschnitte für die Versicherten zu stabilisieren.
 

2. Das Risiko- und Anlagemanagement professionalisieren.

Es braucht aber nicht bloss gesetzgeberische, sondern auch selbstregulatorische Massnahmen, um den gewünschten Mehrwert für die Versicherten zu schaffen. Insbesondere kleinere Pensionskassen, welche häufig noch im Milizsystem verwaltet werden, müssen ihr Risikomanagement professionalisieren. Die Asset-Manager ihrerseits müssen die Transparenz ihrer Anlagelösungen erhöhen.
 

3. Die BVV2 revidieren und die Anlagelimiten abschaffen.

Die Anpassung der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV2) an die veränderten Rahmenbedingungen ist längst überfällig. Eine Abschaffung der Maximallimiten würde einerseits den Handlungsspielraum der Pensionskassen erhöhen, andererseits den administrativen Aufwand spürbar senken.
 
Um die 2. Säule unserer Altersvorsorge zu stabilisieren, sind diese Reformen unerlässlich. Zusammen mit anderen Massnahmen können so die Renten der kommenden Generationen erhalten, wenn nicht sogar erhöht werden.